CHECK-UP | BEFUNDUNG & ANALYSE
Eine gezielte physiotherapeutische Behandlung beginnt mit einer gründlichen Befundung.
Deshalb nehme ich mir Zeit, deinen Hund zunächst genau kennenzulernen und seinen Bewegungsapparat ganzheitlich zu betrachten. Neben der aktuellen Beweglichkeit spielen dabei auch seine Vorgeschichte, bestehende tierärztliche Diagnosen, frühere Verletzungen oder Operationen sowie Veränderungen im Bewegungsverhalten eine wichtige Rolle.
Ziel des physiotherapeutischen Befundes ist es, funktionelle Auffälligkeiten und Bewegungseinschränkungen zu erkennen und daraus sinnvolle physiotherapeutische Maßnahmen abzuleiten.
Denn dort, wo eine Auffälligkeit sichtbar wird, muss nicht zwangsläufig auch ihr Ursprung liegen.
ANAMNESE
Die Vorgeschichte gehört zum Gesamtbild
Bevor ich deinen Hund untersuche, beginnt der Termin mit einer ausführlichen Anamnese.
Dabei interessieren mich nicht nur bereits bekannte Diagnosen. Auch Veränderungen, die dir im Alltag aufgefallen sind, können wichtige Hinweise liefern.
Dazu gehören beispielsweise:
- bestehende tierärztliche Diagnosen und Befunde
- frühere Verletzungen oder Operationen
- aktuelle oder wiederkehrende Beschwerden
- Medikamente und relevante Vorerkrankungen
- Veränderungen im Bewegungsverhalten
- Aktivität und Belastung im Alltag
- Schwierigkeiten bei bestimmten Bewegungen
Du kennst deinen Hund im Alltag am besten. Deshalb sind deine Beobachtungen ein wichtiger Bestandteil der Befundaufnahme.
GANGBILDANALYSE | PALPATION | BEWEGLICHKEIT & FUNKTION

GANGBILDANALYSE
Bewegung sichtbar machen
Bei der Gangbildanalyse beobachte ich deinen Hund in Bewegung und beurteile seinen Bewegungsablauf.
Dabei achte ich unter anderem auf Symmetrie, Belastung der Gliedmaßen, Bewegungsumfang und erkennbare Ausweich- oder Kompensationsbewegungen.
Auffälligkeiten im Gangbild können Hinweise darauf geben, welche Bereiche anschließend genauer physiotherapeutisch untersucht werden sollten.

PALPATION
Was sich von außen nicht immer erkennen lässt
Bei der Palpation untersuche ich deinen Hund mit den Händen.
Dabei werden unter anderem Muskulatur und weitere oberflächlich zugängliche Strukturen des Bewegungsapparates beurteilt. Ich achte beispielsweise auf Seitenunterschiede, Muskelspannung und Reaktionen des Hundes auf Berührung und Druck.
Die Palpation ergänzt die Beobachtungen aus Anamnese und Gangbild und hilft dabei, den physiotherapeutischen Befund weiter einzugrenzen.

BEWEGLICHKEIT & FUNKTION
Gelenke und Bewegungsumfang beurteilen
Im Rahmen der physiotherapeutischen Untersuchung überprüfe ich die Beweglichkeit ausgewählter Gelenke und Strukturen.
Dabei wird beurteilt, ob Bewegungen frei und möglichst seitengleich möglich sind oder ob Einschränkungen und Auffälligkeiten bestehen.
Welche Untersuchungen durchgeführt werden, richtet sich nach dem individuellen Hund, seiner Vorgeschichte und den zuvor erhobenen Befunden.
MUSKULATUR | CHECK-UP | GESAMTBILD

MUSKULATUR
Auch die Muskulatur ist ein wichtiger Bestandteil der Befundung.
Dabei achte ich unter anderem auf Muskelspannung, Symmetrie und erkennbare Unterschiede zwischen einzelnen Körperregionen oder Körperseiten.
Solche Veränderungen werden immer im Zusammenhang mit Gangbild, Beweglichkeit, Vorgeschichte und den übrigen Befunden betrachtet.

CHECK-UP
Ein physiotherapeutischer Check-up muss nicht erst dann stattfinden, wenn dein Hund bereits deutliche Beschwerden zeigt.
Auch bei augenscheinlich gesunden Hunden kann eine regelmäßige physiotherapeutische Beurteilung sinnvoll sein, beispielsweise bei sportlich aktiven Hunden, Senioren oder Hunden mit besonderen körperlichen Belastungen.
Dabei geht es nicht darum, zwanghaft nach Problemen zu suchen, sondern Veränderungen im Bewegungsapparat wahrzunehmen und bei Auffälligkeiten angemessen zu reagieren.
Nach der Befundung bespreche ich meine Beobachtungen mit dir.
Zeigen sich physiotherapeutisch relevante Auffälligkeiten, besprechen wir, welche weiteren Maßnahmen sinnvoll sein können. Das kann beispielsweise eine physiotherapeutische Behandlung, aktive Bewegungstherapie oder eine Empfehlung zur tierärztlichen Abklärung sein.

GESAMTBILD
Ein einzelner auffälliger Muskel oder ein eingeschränkt bewegliches Gelenk erklärt nicht automatisch das gesamte Bewegungsproblem.
Deshalb betrachte ich die Ergebnisse nicht isoliert. Erst das Zusammenspiel aus Anamnese, Gangbild, Palpation, Beweglichkeit und funktioneller Untersuchung ergibt den physiotherapeutischen Befund.
Auf dieser Grundlage kann entschieden werden, welche physiotherapeutischen Maßnahmen für deinen Hund sinnvoll sein können oder ob zunächst eine weiterführende tierärztliche Abklärung erforderlich ist.
Du möchtest deinen Hund einmal gründlich physiotherapeutisch durchchecken lassen?
Ob aufgrund bestehender Beschwerden, nach einer längeren Belastungsphase oder einfach als physiotherapeutischer Check-up: Ich nehme mir Zeit, deinen Hund individuell zu betrachten. Melde dich gerne per Whatsapp oder E-Mail bei mir.